22.4.-26.04.2020 Licht am Ende des Tunnels und Studentenleben in Kalifornien

Erstmals tritt die Frage auf, ob das Virus nicht auf dem Markt in Wuhan, sondern bei einem Laborunfall aufgetreten ist. Internationale Untersuchungen sollen die Frage klären.

International hat sich auch Nina Gai das Leben als Studentin in Kalifornien, USA, vorgestellt. WG-Wohnen, volle Hörsäle, Sportprogramm, Reisen, Partys, was immer den Alltag dort gestaltet, findet in Kombination mit anderen Menschen statt. Und zwischen 20 und 30 vor allem mit vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern in wechselnden Konstellationen.

Nina Gai, internationale Studentin in den USA

Kurzzusammenfassung der Woche 6 in Bayern:

Baggersee: Liegen ist erlaubt! Nicht spazieren müssen und vertrieben werden. In der Sonne, mit Buch. Es ist eine Pseudo-Realität. Wie jeden Sommer liegt man da, die Wiese halb voll, der See leer, die Wasserski-Route verwaist. Selbst Kioske sind mit Scheiben ausgetattet, allein in den Waschräumen zwischen den Waschbecken fehlen sie noch. Trotz innerem Widerstand fühle ich ich mich falsch am Platz, wenn die Polizei kontrolliert. Keiner weiß genau, was korrekt und überkontrolliert oder zu freiheitseinschränkend bedeutet. Ich schwanke ständig zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und innerem Freiheits-Bedürfnis.

 

Und werde aktivistisch. Ich kläre dutzende Fragen im Bereich der Innen- und Außenraumwohngestaltung. Im Rahmen des Möglichen besteht dort Gestaltungsspielraum und die Beweglichkeit dort lässt den Stillstand im Äußeren vergessen.

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Außerhaus-Spaziergang mit einer erlaubten Person

Mittwochs spaziere ich auf erdigen Trails mit der erlaubten 1-Person durch den Wald am Sandberg. Das Oldtimer-Bike hat endlich TÜV – per Postbestellung und Schilderdruck in einem Behelfstrailer – und die Kinder springen für Blockrunden auf. Familienpilates mit Yvonne.

Das Kurzarbeitergeld wird erhöht, am 23.4., von 60 auf 80 Prozent. Für Gastronome, die immer noch und auf absehbare Zeit länger, vollkommen geschlossen halten, wird der reduzierte Steuersatz von 7 Prozent auf Speisen angerechnet. Den meisten ist das selbstredend ad-hoc keine große Hilfe – deswegen finden auch dutzende Stühle am Freitag, den 24.4., auf diversen Innenstadt-Plätzen ihren Weg. Um die Einsamkeit der leeren Gastro-Räume zu demonstrieren und Alternativen zu sicherem Service aufzuzeigen.